Phishing


Keine grobe Fahrlässigkeit bei Spoofing

Eine Arbeitnehmerin muss nicht für einen durch sogenanntes Spoofing entstandenen Schaden haften, obwohl sie gegen Weisungen ihres Arbeitgebers verstoßen hat. Das hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden (LAG Düsseldorf, Urteil vom 29.08.2017, Az.: 14 Sa 334/17). Mittlerweile gibt es einige Methoden, um an sensible Daten wie Passwörter oder Kontoverbindungen zu gelangen. Beim sogenannten Phishing z.B. versenden Kriminelle massenhaft E-Mails, die von einem anderen, den Empfängern bekannten Absendern zu sein scheinen. In diesen E-Mails wird meistens zur Eingabe bestimmter Daten aufgefordert, um an Kontodaten oder TAN-Nummern heranzukommen.

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Grob fahrlässiger Umgang mit TAN – kein Schadensersatzanspruch

04. Oktober 2017 Schlagwörter: , , , ,

Die telefonische Weitergabe einer TAN stellt eine grob fahrlässige Handlung dar, weshalb eine Bank den dadurch entstehenden Schaden nicht erstatten muss. Das hat das Das Amtsgericht München entschieden (AG München Urteil vom 05.01.2017, Az.: 132 C 49/15). Ein Ehepaar mit gemeinsamem Giro-Konto wurde Opfer eines sogenannten Phishing-Angriffs. Die Ehefrau erhielt eine E-Mail mit dem Absender „HypoVereinsbank [mailto:direct-b@hypovereinsbank]“.

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