Bundeskartellamt


Eventim muss Verträge anpassen

16. Februar 2018 Schlagwörter: , ,

Das Bundeskartellamt hat dem Ticketanbieter Eventim die Verwendung von Exklusivvereinbarungen mit Veranstaltern und Vorverkaufsstellen untersagt. Das Unternehmen muss die Verträge nun innerhalb von 4 Monaten anpassen. Eventim ist wohl der mit Abstand größte deutsche Ticketanbieter mit einem Anteil von rund 60 – 70 Prozent bei den online verkauften Tickets. Zur Sicherung seiner Marktposition hat das Unternehmen mit zahlreichen Veranstaltern aus dem Bereich „Live Entertainment“ und diversen Vorverkaufsstellen Exklusivverträge geschlossen.

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Nutzungsverbot von Preissuchmaschinen unzulässig

12. Juni 2017 Schlagwörter: , , , ,

Eine Vertragsklausel des Sportartikelherstellers Asics, wonach Vertragshändler keine Preissuchmaschinen nutzen dürfen, ist unzulässig. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden und damit eine zuvor ergangene Entscheidung des Bundeskartellamtes bestätigt (OLG Düsseldorf Entscheidung vom 05.04.2017). Der Sportartikelhersteller Asics hatte bis in das Jahr 2015 in seine Vertragshändlerverträge zahlreiche Verbotsklauseln integriert. So war es den Händlern unter anderem verboten, Google AdWords zu schalten oder ihre Waren auf Onlinemarktplätzen zu verkaufen. Außerdem war es ihnen verboten, die Angebote in Suchmaschinen zum Preisvergleich einzustellen. Wegen des Verbots der Nutzung von Preissuchmaschinen hatte bereits das Bundeskartellamt ermittelt. Dieses erachtete die Klausel für wettbewerbswidrig, da sie nicht vorrangig der Kontrolle des Wettbewerbs dient.

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Reform des GWB –Verkauf von Start-up-Unternehmen soll beschränkt werden

06. Dezember 2016 Schlagwörter: , , , , ,

Mit einer Novelle zum Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen sollen zukünftig Zusammenschlüsse von Unternehmen erschwert werden. Insbesondere werden Start-up Unternehmen aus der Internetbranche von den Änderungen betroffen sein. In den letzten Jahren wurden gerade im Internetbereich viele Start-up-Unternehmen gegründet. Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass für solche Unternehmen in der Regel keine oder nur wenig Infrastruktur benötigt wird. Während beispielsweise ein Handwerksbetrieb eine Werkstatt, Büroräume sowie mehrere Mitarbeiter benötigt, kann ein Internet Start-up mit wenig Personal quasi von zu Hause aus geführt werden.

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